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Karate als Gesundheitssport PDF Drucken E-Mail

Karate als Gesundheitssport

Die Grundvoraussetzung ist die geistige Disziplin, sich körperlich dem Trainingsprogramm mit der Einstellung zu stellen, seine ganz persönliche, individuelle Leistungsmöglichkeit auszuschöpfen. Aufgrund der möglichen hohen Belastungsintensitäten ist Karate für Herzpatienten nicht geeignet.

Der menschliche Körper ist für die Bewegung gemacht. Bewegungsmangel ist in der heutigen Zeit eine der Hauptursachen für Schmerzen in Bereich des Bewegungsapparates und Störungen im Stoffwechsel. Mit regelmäßigem Karate-Training wird der Stoffwechsel und der Bewegungsapparat sowie die Koordinationsfähigkeit verbessert. Der Sportler wird sich "Langzeitwohlfühlen".
Karate ist aufgrund seiner Ausgeglichenheit und Vielseitigkeit ein idealer Sport zur Förderung der Gesundheit und Steigerung Wohlbefindens. Auch als Ausgleich zum Bewegungsmangel im Büroalltag und zur Stressbewältigung ist Karate besonders empfehlenswert.

 

Die Vielseitigkeit von Karate beinhaltet

  • Stretching
  • Yoga
  • Atmungstraining
  • Geistiges Training
  • Aerobictraining
  • Kraft- und Konditionstraining
  • Selbstbehauptungstraining
  • Gymnastik
  • Kreislauftraining

Durch seine Vielseitigkeit kommt das Prinzip des Karate, bei dem der gesamte Organismus mit Sauerstoff geradezu überflutet wird, voll zur Geltung. Wenn im aeroben (Sauerstoffüberschuß) als auch in anaeroben (Sauerstoffmangel) Bereich trainiert wird, dann kommen die positiven Auswirkungen des aerobischen Trainings verstärkt zum Tragen.
Das aeroben Training stärkt nicht nur das Herz, sondern baut ebenfalls Streßhormone ab und die vitale Lungenfunktion wird erhöht. Ideal für Asthmakranke Patienten.


Durch regelmäßiges Training können folgende Effekte festgestellt werden:

  • Stärkung des Immunsystems
  • Stoffwechselanregung
  • Durchblutungssteigerung
  • Verbesserung der Körperhaltung
  • Verbesserung des Koordination
  • Besserer Umgang mit Stress
  • Abbau der Alltagsstreßhormone
  • Besserer Schlaf
  • Stärkung des Selbstbewußtseins
  • Bessere Integration in der sozialen Umgebung
  • Stärkung des Selbstwertgefühls
  • Stärkung der Lebensfreude
  • Stärkung des Wohlbefindens
  • Verbesserung der Beweglichkeit und Dynamik

 

Wieso Karate als therapeutische Disziplin ?

Karate sorgt für einen ausbalancierten Bewegungsapparat durch genormte Bewegungsmuster. Durch die Physiologie und Biomechanik der Muskeln und der Gelenke werden Gelenkknorpelschäden vermieden und bereits angegriffener Knorpel bekommt Gelegenheit, sich zur regenerieren.
Durch Karate-Training werden nachfolgende Beschwerden (mittel- und langfristig) profitieren:
(Vorsicht bei Menschen mit Unfallverletzungen z.B. gebrochener Arm...,usw.)

  • Rücken
  • Hüfte
  • Knie
  • Schulter
  • Ellenbogen
  • Fußgelenkschmerzen
  • Migränekopfschmerzen
  • Ischias (Chronische Rückenschmerzen)
  • Geschwächte Immunität (häufige Infekte)
     


Karate und Gymnastik

Durch Karate-Training und spezifische gymnastische Elemente kommt es besonders im Bereich der Gelenke, der Muskeln und Sehnen zu einer verbesserten Beweglichkeit und zu einer verbesserten Dehntoleranz. Diese ist besonderes wichtig als Vorbereitung für das Training, da mitunter dynamische und explosionsartige Bewegungen durchgeführt werden. Beim alltäglichen Sitzen im Büro - sprich Bewegungsmangel - kommt es in der Regel zu Verkürzungen der Beugemuskulatur mit entstehenden typischen Fehlhaltungen und Haltungsschäden. Die betroffenen Personen haben dann degenerative Gelenkveränderungen und mitunter starke Beschwerden.

Die Symptome:

  • Rundrücken
  • vorfallende Schultern
  • vorgeschobener Kopf (Geierhalshaltung)
  • nach vorn gebeugter Oberkörper
  • angewinkelte Kniegelenke  

 

Zusammenwirken vom Zentralnervensystem und der Muskulatur


Bereits Schulkinder zeigen hier eklatante Defizite, da der Schulsport generell zu kurz kommt, und entsprechende Übungen oftmals nicht angeboten bzw. aus Desinteresse der Schüler nicht wahr genommen werden. Viele unserer Jugendlichen sind heute nicht in der Lage, eine Ball zu fangen.

  • Karate bedeutet Koordination und Körperbeherrschung
  • Koordination bedeutet mehrere Bewegungen gleichzeitig auszufüllen
  • Koordination hat Bewegungspräzision
  • Koordination hat Körpergefühl
  • Übertragene "Sinn- Koordination" bedeutet, sich in der Welt zurechtzufinden und intelligent auf das Umfeld zu reagieren.

 

Karate und Geist

Von Karate-Training profitiert der Geist. Die Praxis des Karate ist zugleich ein körperlicher und geistiger Prozess. Aus Neurobiochemie wissen wir, daß es sich dabei um interaktive Prozesse handelt, die darüber hinaus zur Verbesserung der Körperfunktion führt, auch zu einer positiven Veränderung auf der geistig-emotionalen Ebene. Diese beeinflußt wiederum positiv die Körperfunktionen.

Das bedeutet:

  • Ergebnis des Karate-Trainings ist eine starke Persönlichkeitsentwicklung
  • Harmonie mit sich selbst und somit auch mit seiner Umwelt
  • Gleichmäßige körperliche Fitness
  • Stabilisierung und Verbesserung der mentalen Leistung

Es gibt keine medizinische Therapie, keine Medikamente und keine Wunderdrogen, die diese Effekte bewirken können.