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Warum Karate
Es hat mich einfach erwischt PDF Drucken E-Mail

"Karate - faszinierende Sportart, ja, aber leider nichts mehr für mich. Dafür bin ich wohl zu alt", dachte ich mit meinen damals 38 Jahren, als mich ein Kollege und Karatefan zu einem Probetraining einlud. "Aber ein Probetraining kann ja nicht schaden...". So hat es mich erwischt - und die Sportart hat einen Fan mehr. Karate macht den Kopf frei. Das Lernen der Bewegungsabläufe erfordert hohe Konzentration; da bleibt beim Training kein Platz für den Gedankenballast, den man abends gern eine Zeit lang loswerden möchte. So etwas tut gut - geistig und körperlich. Und als ehemaliger Fußballer bin ich froh, dass ich für mich nun einen Sport mit einem deutlich geringeren Verletzungsrisiko gefunden habe. Von wegen zu alt!

Stefan Hilbring, Diplom Journalist 

 

 
Das also ist Karate PDF Drucken E-Mail

Vor ungefähr neun Jahren war ich beruflich in Shanghai und sah die Chinesen im Park verschiedene Kampfkünste üben. Die körperlichen Fitness, die Körperkontrolle, die Ruhe beeindruckten mich. Ich dachte, es wäre schön, so etwas auch noch mal zu lernen. Eigentlich wollte ich mein ganzen leben schon einmal eine Kampfkunst lernen, bin irgendwie nie dazu gekommen. Und dann denkt man plötzlich, man ist zu alt dafür. Damals war ich 40 und hatte auch Probleme mit dem Knie. Als ich von meiner Reise zurück in die Niederlande kam sah ich direkt am gleichen Tag eine kleine Werbung für Karate in der Zeitung. Ich bin einfach hingegangen und seitdem mache ich Karate.

 Mein erster Lehrer lehrte koreanisches Karate, das ist vergleichbar mit dem Shotokan - Stil. Leider löste der Verein sich nach einiger Zeit auf und ich musste mich nach einer neuen Trainingsmöglichkeit umsehen. Da ich nur zwei Kilometer entfernt von der der deutschen Grenze wohne, kam ich nach Gronau zum dortigen Shotokan-Karate-Verein. Vom ersten Tag an gab es hier beim Unterricht für mich ein A-ha Erlebnis: Das ist Karate!

 Mein Karate-Weg geht seit dem auf und ab, aber immer vorwärts. Karate hat mir, vor allem körperlich, trotz meiner Einschränkungen durch mein Knie, viel gebracht. Aber auch für das Leben außerhalb vom Dojo habe ich viel bekommen. Karate ist nicht einfach nur ein Sport. Der Weg von Karate-do ist auch ein unabdingbarer Bestandteil auf dem Weg zur Vervollkommenung, zur Meisterung des Ichs. Die geistigen und erzieherischen Prinzipien nimmt man mit in sein Leben. Karate hört nicht an der Tür zum Dojo auf, es beeinflusst das ganze Leben in einer sehr positiven Weise.

 Frans Coenen,  Wissenschaftlicher Mitarbeiter Universität Twente. Abteilungsleiter Institut für Umweltpolitik CSTM 

 
Eine neue Leidenschaft PDF Drucken E-Mail

Nach jahrelangem erfolgreichen Spaß am Ausdauersport, bei dem ich regelmäßig mit Triathlon, Marathon und Bike-Marathon an meine körperlichen und mentalen Grenzen stieß - wobei ich im Laufe der Zeit all meine persönlichen sportlichen Ziele erreichen konnte, da irgend wann sämtliche Bestzeiten erreicht sind und der Körper seinen Tribut verlangt -suchte ich nach einem Sport, den ich regelmäßig ausführen konnte und der es mir ermöglicht egal in welchem Alter ihn durchzuführen.
Wie der Zufall manchmal so spielt, hatten meine Söhne gerade für sich einen neuen Sport entdeckt. Es war Karate und ich dachte: "Vielleicht ist das auch etwas für mich."  Ich besuchte also gemeinsam mit meinen Kindern das Training und meine neue Sportart Karate teilte sich anfangs die Trainingszeiten mit Triathlon. Meine damalige-Trainings-Truppe (Pseudonym: Komatruppe) hielt nicht viel von meinem neuen Sport und tat ihn als  „in der Halle rumhopsen“ ab, was mir die Sache nicht leichter machte, weil sie mich auch persönlich sehr in Anspruch nahmen.
Nach einigen Monaten des harten Trainingsalltags wurde mir klar, dass ich da etwas neues entdeckt habe, was mich komplett einnimmt, sowohl körperlich als auch geistig. Von dem anfangs sehr mühsamen in der Halle rumhopsen, wurde bis heute eine Leidenschaft, die sich mit Worten kaum beschreiben lässt. Es gibt mir bis heute eine besondere innere Ruhe und Gelassenheit, die ich gerne mitnehme auf meinen Weg. 
 
Elmar Symansky - IT Unternehmer

 
Den Ballast des Tages hinter mir lassen PDF Drucken E-Mail

Bislang habe ich keine Sportart entdecken können, bei der ich 100%ig abschalten kann, um den ganzen Ballast des Tages hinter mir zu lassen. Die Konzentration auf die Techniken und deren Ausführung im Karate macht das möglich. Es macht mir ungeheure Freude, in mir verborgene Fähigkeiten freizulegen und Techniken zu erlernen, die über mehrere hundert Jahre bis hin zur Perfektion weiterentwickelt worden sind.

Jörg Blisniewski, Geschäftsführer Ossendorf GmbH Stahlbau

 
Aus der Idee nur Sport zu treiben wurde viel mehr PDF Drucken E-Mail

Ursprünglich wollte ich nur endlich einmal wieder Sport treiben – und dann wurde es viel mehr: Bewegung für den ganzen Körper, eine ständige Herausforderung an Koordination und Konzentration, stetes Lernen auf hohem Niveau, Auseinandersetzung mit mir selbst durch die Konfrontation mit den besonders kämpferischen Anteilen, Überwindung von Aufregung und Lampenfieber…Karate ist eine Bereicherung meines Alltags und ein täglicher Ausgleich.

Judith Weiter

 
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